• Steinach / Thüringen

    24.März 2019

  • Braveheart Battle 2019

    24km. 1600 Höhenmeter. Rennsteigwetter.

  • Läuferrolle

    März. Wasser. 8 Grad.

  • Feuerspiele

    Ängste überwinden. Grenzen erkennen.

Kampf des William Wallace – Braveheart Battle, die Fakten

Die Liebe zur Freiheit kann in einem Menschen ungeahnte Kräfte frei setzen. Was Mel Gibson und Sophie Marceau Mitte der 90er Jahre im Hollywoodfilm Braveheart spielen, beruht auf einer wahren Geschichte. Der schottische Widerstandskämpfer William Wallace kämpft im 13.Jahrhundert nicht nur für die Liebe sondern auch für die Freiheit. Das Ziel ist die Unabhängigkeit Schottlands von der englischen Krone. Damals wie heute sind die folgenden Zeilen Motivation und Ansporn:  „Und wenn Ihr dann in vielen Jahren sterbend in eurem Bett liegt, wärt Ihr dann nicht bereit, jede Stunde einzutauschen von heute bis auf jenen Tag, um ein Mal nur, ein einziges Mal nur, wieder hier stehen zu dürfen und unseren Feinden zuzurufen: Ja, sie mögen uns das Leben nehmen, aber niemals nehmen sie uns… UNSERE FREIHEIT!“ Knapp 700 Jahre später befinden wir uns zwar nicht in einer kriegerischen Auseinandersetzung mit England, aber ein Kampf gegen den Schweinehund hat fast jeder zu fechten.

Die Sprache ist vom Braveheart Battle. Der Lauf gehört zu den Urgesteinen, der deutschen Hindernis- und Geländelaufszene. Begonnen hat Anfang der 2000er alles in Münnerstadt, dann später in Bischofsheim bevor der Veranstalter letztes Jahr Insolvenz anmelden musste. Für mich persönlich war er damals schon deutlich härter als andere Wettkämpfe. Es gab weniger Verpflegung und dafür mehr Schnee und Berge. Es gab weniger Hindernisse aber dafür mehr Wasser und Höhenmeter. Und das alles im März, wo der Körper noch in einer Art Nach-Weihnachtsschlaf-Modus ist. Statt in der Rhön finden wir uns heuer an einem Sonntag im März 2019 an der Skiarena Silbersattel in Steinach (Thüringen) wieder. Erwarten wird uns ein völlig neuer Lauf. Erstmals in Steinach ausgetragen warten zwei Strecken: 12 bzw. 24 Kilometer mit ca. 900 bzw. 1.600 Höhenmetern. Der Fokus liegt auf einem Geländelauf, also mit weniger Hindernissen und dafür mehr natürlichen Herausforderungen. Ein kurzes Telefonat im Spätsommer 2018 hat gezeigt, dass der Veranstalter hier in der Region etwas bewegen will. Das möchte und will der Laufladen Erfurt natürlich unterstützen. Das die Gegend in Südthüringen nicht die stärkste ist, sehen wir nicht nur an den schwindenden Zuschauerzahlen beim jährlichen Rennsteiglauf sondern auch an den häufiger auftretenden und leerstehenden Häusern zwischen Steinbach und Neuhaus am Rennweg. Daher ist schnell klar, dass wir mit unserem Laufladen Erfurt OCR Team die Sache vor Ort unterstützen und mit 20 Sportlern an der Startlinie stehen. Fest steht, dass es die Skipiste hoch und runter geht. Fest steht, dass es viel durch das Unterholz über schmale Pfade und steile Hänge geht. Fest steht, dass die Kommunikation im Vorfeld sehr professionell ist und die Veranstalter offensichtlich das Blut William Wallace in den Adern fließen haben. Wir sind gespannt und freuen uns.

Das Laufladen Erfurt OCR Team

Die Abkürzung OCR hat sich inzwischen etabliert und steht allgemein für Hindernislauf. Nicht im leichtathletischen Sinne auf der Bahn über 3.000m sondern in freier Wildbahn jenseits der fünf Kilometer und gerne mit Wasser, Schlamm, Hangeln oder Trageeinlagen. Unsere ersten Berührungspunkte gab es zu Armeezeiten mit den militärischen Fünfkämpfern auf der CISM Bahn der Sportfördergruppe oder den geliebten Piste Rouge der Fremdenlegion in Guyana oder den Pyrenäen. Ausdauer, Konzentration, Cleverness, Kraft und Willenskraft waren damals als Einzelkämpfer gefordert. Kameradschaft, Verzicht auf das eigene Ego und Fürsorge waren die Schlüssel zum Erfolg, wenn es im Gruppenrahmen über die Hindernisbahnen durch den Urwald oder das Mittelmeer ging. Und dann kam irgendwann ein Hindernislauf und die Idee, eine Mannschaft für diese Art des Ausdauersports aufzustellen. Herausgekommen ist inzwischen eine 40 Mann starke Truppe an der Startlinie. Hinzukommen noch einmal 15 besondere Menschen, die sich an der Strecke aufopferungsvoll um das Anfeuern oder die Verpflegung kümmern, als Mannschaftsarzt helfen oder Pappschilder mit Motivationssprüchen halten. Im Grunde wird das ganze Jahr trainiert – im Wasser, am Berg, Technik im Hindernisparcour und auch das soziale Miteinander. Was das Team aber so besonders macht, ist der Zusammenhalt. Unterschiedliche soziale Schichten, Alter, Herkunft und sportliche Vergangenheit. Während die einen bis dato noch nie weiter als 10 KM gelaufen sind, spekulieren andere auf eine Platzierung auf dem Treppchen. Manche haben Angst, auf einem Stuhl zu stehen während andere noch im Huckepack vom 10m-Turm springen würden. Gemeinsam ist aber allen, dass sie für einander da zu sein haben – und das werden sie auch an diesem Märzsonntag zu 100% unter Beweis stellen.

Steinach, Schieferplatten und die Skipiste

Nebel, Temperaturen im einstelligen Bereich und eine hohe Luftfeuchtigkeit. Dazu scheinbar endlose Wälder auf der Anfahrt. Herzlich Willkommen im Thüringer Wald und das bei gewohnt schönstem Rennsteigwetter. Wir folgen den Anweisungen der Helfer auf den zentralen Marktplatz. Das Parken klappt schon einmal vorbildlich. Zu Fuß geht es den Berg hinauf zum alten Sportplatz. Die Luft ist zwar nicht so dünn wie am Piz Palü, die Beine begrüßen den Sonntag aber dennoch mit einem kräftigen „Hallo Wade!“. Oben erwartet uns die alte 400m-Aschebahn, garniert mit einem Sprecherturm, der auch aus einem alten 30er Jahre Napola-Film stammen könnte. Das Team hat die Fahne schon positioniert, so dass wir die am Vortag abgeholten Startnummern schnell verteilen können. Die ersten Blicke gehen auf die sichtbaren Hindernisse unterhalb des Waldes.  Zu sehen sind mit Wasser gefüllte Container, Hangelhindernisse über ein Wasserbecken, gestapelte Reifen, 2,60m hohe Eskaladierwände, Autowracks und Hühnerleitern. Dahinter sieht man Bäume, nichts als Bäume und die Abbruchkanten der Schieferfelsen. Die Stille des Waldes wird nur durch das Geschnatter der anderen Teilnehmer unterbrochen. Hin und wieder strömt der Geruch einer gerade angezündeten Anti-Aufgeregtheits-Zigarette in die Nase. Irgendwie sind die Teilnehmer dieser Läufe oder in dieser Region eben anders. Wir sehen Sportler mit rosa Verkleidungen und Bananenkostüm. Auf der anderen Seite stehen die Jungs und Mädels von der Offizierschule der Luftwaffe mit Marathonschuhen eines Haile Gebrselassie. Wenn das der Spieß in Altenstadt sehen könnte, denken wir uns und freuen uns schon auf die ersten 400m. Denn da soll es bekanntlich die Skipiste hoch gehen.

Anspannung beim Einlaufen

Die Startnummern sind im Team verteilt. Die Wechselsachen sind abgegeben und die erste Aufregung ist im WC verstaut. Der Aufkleber „be brave – kack hard“ teibt offensichtlich den einen oder anderen Teilnehmer zum ersten Sitzungsmarathon des Tages an. Wir laufen uns auf dem Fußballplatz ein. Kurz vor zehn Uhr geht es gemeinsam mit den anderen 1.000 Sportlern in Richtung Start. Vorbei am Hochseilgarten wartet in 400m Entfernung der Auslauf der Skipiste. Startaufstellung. Von hinten strömen die Teilnehmer. Vorn wartet eine weiße Wand aus Alt- und Kunstschnee. Über die Lautsprecher ertönen die letzten Hinweise. Die Meute scheint nur äußerlich entspannt. Innen weiß jeder, dass selbst auf der kleinen Runde fast 1.000 Höhenmeter warten. Der Startschuss fällt und wie ein Feuerwerk sprinten die Spitzenläufer den roten Abfahrtshang hinauf. An der Seite werden Rauchkörper gezündet und nur für einen kurzen Moment wird die maximale Sauerstoffaufnahmekapazität mangels grüner Umweltplakette durch die Feinstaubbelastung geschmälert. Das gehört bei so einem Wettbewerb einfach dazu. Manchmal ist Unterhaltung und Show halt auch wichtig. Es lenkt nämlich auch ab vom Schweinehund, der bereits jetzt am einen oder anderen Gewissen mit der Hufe kratzt. Der Berg ist steil und rutschig. Es ist anstrengend. Der Körper muss sofort 100% Leistung bringen. Gut ist da, dass wir uns bereits auf dem Sportplatz eingelaufen haben. Andere um uns herum stellen fest, dass die fränkische Continentalsohle aus Herzogenaurach im Geländelaufschuh besser aufgehoben wäre. Wir kämpfen uns dennoch gemeinsam den Hang hoch. Es wird geschoben und gezogen. Die Garminuhr leuchtet eher im roten Bereich. Die Spitzenläufer verschwinden schon aus dem Blickfeld und der eigene Blick geht nach den anderen Hemden mit Laufladen Erfurt OCR Team Aufdruck.

Steinacher Geländelauf – Ballern im Team

Nach fünf Minuten wird es flacher. Die Mittelstation der Skiarena ist erreicht. Fünf Minuten fühlen sich, glaubt man dem Laktatgeschmack im Mund, eher wie ein 3.000m Lauf auf der Bahn unter Vollbelastung an. Es geht vorbei an applaudierenden Zuschauern und endlich stellt sich ein Laufrhythmus ein. Pustekuchen scheint sich der Veranstalter gedacht zu haben. Schnell geht es ins Unterholz. Als wenn die Forstarbeiter erst vor einer Stunde durch den Wald gepflügt wären, geht es über Äste, Stämme und so allerhand quer liegendes Unterholz. Die Sprunggelenke arbeiten und versuchen, den eigenen Kadaver verletzungsfrei durch die herausfordernde Laufpassage zu bringen. Zwischendurch geht der Blick über die Schulter nach hinten. Wo sind die anderen Teammitglieder? Die ersten pirschen sich ran und überholen. Unsere erste Dame hält sich clever im Windschatten von Superman Zitzmann und dem Papa von Pferdelunge Charles Franzke. Es geht noch steiler bergab. Körperschwerpunkt nach vorne und laufen lassen. Was wir vor einer Woche am Fuße der Wachsenburg im Training noch geübt haben, zahlt sich jetzt aus. Bergablaufen deluxe und die Sohle des Saucony Peregrine frisst sich in den Steinacher Schieferboden als wäre genau das ihre Bestimmung. Unten angekommen, schauen die lokalen Datschabewohner ungläubig beim ersten Muckefuck des Tages, wer sich da plötzlich durch die thüringer Wälder begibt. Freundlich grüßen wir und hoffen dadurch ein wenig Sympathie für 2020 erzeugt zu haben.

Perfekte Verpflegung und teuflisches Anfeuern

Nach der Spitzkehre geht es wieder bergan. Über Asphalt  führt die Strecke in den Wald. Die ersten Läufer müssen sich ausziehen. Vom Stirnband tropft es auf die Steinacher Tannennadeln. Wer noch nicht in der individuellen Ausbelastung ist, schiebt den Vordermann oder zieht die Frau hinter sich den Pfad empor. Oben gibt es die erste Verpfleungsstelle mit Wasser, warmem Tee, Iso und Obst. Das ist nicht nur professionell sondern entspricht genau dem Wunsch vieler Teilnehmer. Es geht weiter über Schneereste, Eisplatten, Wurzelwege und immer steiler werdende Pfade. Aus der Ferne ist das Brüllen eines Mannes zu hören. Bis dahin trifft man bekannte Gesichter. Es wird sich kurz ausgetauscht und man wünscht sich viel Erfolg für den Rest der Strecke. Auch das ist anders hier als bei herkömmlichen Läufen. Das Brüllen wird lauter. Ich stelle mir vor, dass der Mann eigentlich heute auch laufen wollte, aber vom Arzt ein Startverbot bekommen hat. Als hätte er Afri-Cola mit Red Bull und ein paar Sporternährungsprodukten gemixt, heizt er den Läufern an, wie ich es lange nicht erlebt habe. Das ist gelebte Stimmung und teuflische Anfeuerung! Aber da geht es schon wieder steil bergab. Es wäre ja auch zu schön, endlich einmal einen Laufrhythmus zu bekommen.

1000 Höhenmeter – Spannung, Zweifel, Wasser

Plötzlich wird es kalt. Am Horizont taucht Schnee auf. Es geht wieder auf die Skipiste. Diesmal zwar bergab aber dennoch herausfordernd. Die Schritte werden länger und der Altschnee signalisiert dem Körper, es laufen zu lassen. Die trügerische Sicherheit wird unterbrochen durch Triebschnee. Der ist tückisch und tief. Auf einmal ist das Bein bis zum Knie im Schnee verschwunden. Es hilft nichts und es geht weiter. Zwischen den knatternden Motoren zweier Pistenraupen geht es über aufgeschüttete Schneehindernisse. Direkt danach wartet das Kriechen bevor es wieder über Schneetreppen nach oben geht. Der eine oder andere um uns herum muss lernen, dass es bei diesen Läufen um das gegenseitige Helfen geht und nicht um das eigene Ego. Das Stirnband dürfte inzwischen voll mit Schweiß sein und das Stöhnen um uns herum wird hörbar mehr. Der Schweinhund meldet sich bei dem einen oder anderen Läufer und ruft nach langsamerem Tempo. Wie Dampfrösser schieben sich nun die Sportler zum höchsten Punkt der Strecke. Am Wendepunkt geht es direkt wieder nach unten. Laufrhythmus brechen und so. Durch ein Schneelabyrinth geht es zum Sandsacktragen. Außerdem warten noch die Schneekanonen. Danach ist man zwar aufgrund des direkten Richtens des Schneekanonenbedieners latent durchnässt. Bei der Anstrengung heute kommt es aber einer Erfrischung gleich. Das Feld trennt sich nun. Die kleine Runde führt links entlang während die große Runde noch eine extra Schleife fordert bevor es in die zweite Runde geht.

Steileisklettern in Laufschuhen

Wer denkt, dass der Anstieg die Skipiste empor am Anfang alles war, wird jetzt bitterböse entäuscht. Statt dem Ziel entgegen, geht es nun die schwarze Piste empor. Wie zum Aufstieg am Mont Blanc heißt es nun, die richtige Technik zu wählen. Im alpinen Bergsport kennt man das Überkreuzen der Steigeisen im Steilgelände. Aber hier in Thüringen? In Steinach? Bei einer Laufveranstaltung? Die ersten Läufer krallen sich mit allen vieren in den Schnee und versuchen den Berg zu bezwingen. Dabei geht es längst nicht nur um den Berg sondern auch um den eigenen Willen. Hält er durch oder kapituliert er vor dem eigenen Scheinehund. Oben warten derweil schon die nächsten Hindernisse: Rohre zum Klettern, Stroh-Pyramiden, Leitern zum Hangeln oder schräge Eskaladierwände mit Seil. Und dann endlich geht es bergab in Richtung Ziel.

Schnappatmung im Freibad

Strickleiter, Seilsteg, Applaus der Teilnehmer und wieder die Stufen der alten Skischanze hoch. Langsam müssten wir doch die Höhenmeter erreicht haben. Es geht endlich bergab in Richtung Stadionoval: Container, Hangeln, Reifen, Wände und wieder klettern. An den 2,60m hohen Eskaldierwänden sieht man heute, was eine ordentliche Teamarbeit ausmacht. Als eingespielte Laufgemeinschaft flutschen die Hindernisse nur so unter unseren Händen und Füßen hinweg. Das am Ende ein paar blaue Flecken bleiben ist normal. Am Rand der Strecke stehen plötzlich die anderen Teammitglieder. Die Fahne wird geschwenkt und es wird gebrüllt, als gäbe es kein Morgen. Ein Freibad im März hatten wir auch noch nicht. Während des Absprungs ins kalte Nass sehe ich im Augenwinkel noch die Schiefertafel mit der Aufschrift „Wassertiefe: 3,80m/ BITTE SCHWIMMEN“. Das war leider zu spät, denn als das Großhirn wieder mit dem Rest des Körpers interagieren möchte, ist Schnappatmung angesagt. Der Körper hyperventiliert und will raus aus dem Wasser. Das geht leider nicht, denn vor uns liegen Baumstämme und hinter uns das tiefe Becken. Gegenseitig unterstützen wir uns und gehen konzentriert aber behutsam Baumstamm für Baumstamm durch. Raus aus dem Becken und kurz laufen bevor es direkt wieder in das gefühlt 4°C warme Steinacher Freibad geht. Das Überspringen der Tonnen hat so gar nichts mit der Erfahrung aus dem Mittelmeer bei der Legion in Coulioure zu tun. Aber wir haben es hinter uns.

Freibier, Kinderpunsch & Freiheit

Noch kurz rebelliert der Kopf und möchte endlich nach Hause. Die letzten Hindernisse warten und endlich geht es über das Feuer im Schlußsprung zur begehrten Medaille. Nach dem Ziel warten nicht nur Kinderpunsch und Freibier sondern auch die angeheizte Feuertonne, eine warme Dusche und die Kollegen vom OCR Squad Erfurt. Auch hier trifft man wieder bekannte Gesichter und fragt sich gegenseitig nach den Empfindungen dieses ersten Braveheart Battle in Steinach. Die Platzierung ist völlig nebensächlich, denn wichtig war für viele an diesem Tag eher der Kampf im Kopf. Immer wieder hat der Schweinehund versucht, den eigenen Geist zur Aufgabe zu zwingen. Im vorderen Feld war es der Kampf gegen den Druck im Kampf um die Platzierung. Am anderen Ende des Feldes war es der Kampf gegen 40° steile Skipisten, kalte Freibäder und den Verlust der muskulären Selbstkontrolle. Letztendlich ist aber wichtig, dass es in Südthüringen ein neues Format für Ausdauersportler gibt. Die Stars der Szene bekommen merkbar langsam Konkurrenz vom aufsteigenden Stern alter Hasen. Andere haben ihre Grenzen an diesem Sonntag im März erreicht und vielleicht sogar verschoben. Vorallem aber hat der Braveheart Battle 2019 gezeigt, dass der Kampf des William Wallace um die Liebe und die Freiheit (des Geistes) auch heute noch aktuell ist. Natürlich war nicht alles perfekt. Aber die Dinge, die es zu verbessern gilt, haben wir im direkten Richten kommuniziert und hoffen, dass es 2020 eine Neuauflage gibt. Und dann nicht nur mit Verrückten aus der Szene sondern auch mit Läufern in Vorbereitung auf den Rennsteiglauf und Co. Denn bekanntlich holt sich der Läufer seine Wettkampfhärte im Winter über Cross- und Geländeläufe- Das gilt übrigens nicht nur für den Sport sondern auch für das Leben. FREIHEIT!